Im Folgenden finden Sie Sprunglinks zu den wichtigen Bereichen der aktuellen Seite:

  • geprüfter Shop  Trusted Shops Siegel
  • 150 Jahre gärtnerische Qualität ✔
  • Lieferung zur optimalen Pflanzzeit ✔
  • Lieferung an DHL-Packstation ✔
  • Kostenloser Rückversand ✔
  • Kauf auf Rechnung ✔
Mein Konto
Merkliste (0)
Warenkorb (0)
Obstbäume mit Weißanstrich zum Schutz der Rinde im Winter – bewährte Gartenpraxis gegen Frostrisse.
Winterschutz

Winter­schutz im Garten

Viele Gartenpflanzen benötigen im Winter einen gezielten Winterschutz, um Frostschäden zu vermeiden. Auch winterharte und frostharte Pflanzen profitieren besonders in den ersten Standjahren von zusätzlichen Schutzmaßnahmen. Mit den folgenden Hinweisen helfen Sie Ihren Pflanzen sicher durch Frost, Kälte und winterliche Witterung.


Winterschutz für Obstbäume

Obstgehölze sind im Winter vor allem durch starke Temperaturschwankungen und intensive Sonneneinstrahlung gefährdet. In Kombination mit Frost kann es zu Rindenrissen kommen, die den Baum schwächen und Krankheiten begünstigen. Ein frühzeitiger Winterschutz beugt solchen Schäden wirksam vor.

Ein heller Baumanstrich vom Stamm bis in die Krone hat sich bewährt. Apfel-, Birnen- und Pfirsichbäume werden mit Kalk- oder Fertiganstrich behandelt. Die helle Farbe reflektiert Sonne und Wärme und schützt das Holz vor extremen Temperaturschwankungen durch Frost.
Wir empfehlen "Weißanstrich für Obstbäume".


Winter­schutz im Zier­garten

Ziergräser werden vor dem Winter locker zusammengebunden, damit das Pflanzenherz vor Nässe und Frost geschützt ist. Ein Rückschnitt erfolgt grundsätzlich erst im Frühjahr. Besonders empfindlich ist Pampasgras, das einen intensiveren Winterschutz benötigt. Der Wurzelbereich wird mit trockenem Laub abgedeckt, das mit Vlies oder Lochfolie vor Feuchtigkeit geschützt und beschwert wird.

Beetrosen können im Spätherbst auf etwa 60 cm zurückgeschnitten werden. Das sogenannte Herz der Rose, die Veredlungsstelle, wird durch Anhäufeln geschützt. Diese Schutzschicht sollte etwa 20 cm hoch sein und aus Laub, Kompost oder gut abgelagertem Mist bestehen. Fichtenreisig schützt die Anhäufelung zusätzlich vor Wind und Kälte.

Bei Rosen-Hochstämmen liegt die Veredlungsstelle unterhalb der Krone. Junge Hochstämme lassen sich vorsichtig herabbiegen und anhäufeln, sodass die empfindliche Veredlungsstelle vor Frost geschützt ist. Ältere Hochstämme sind weniger biegsam und werden stattdessen mit Vlies umwickelt und durch eingebundenes Fichtenreisig vor starkem Frost geschützt.

Immergrüne Gehölze wie Rhododendron, Azaleen, Lavendelheide, Schneeball, Berberitze, Kirschlorbeer und Buchs gelten als weitgehend winterhart. Dennoch sind sie im Winter gefährdet, da sie auch bei Frost Wasser über die Blätter verdunsten. Rhododendron beispielsweise schützt sich teilweise durch das Einrollen der Blätter. An frostfreien Tagen sollte der Wasserverlust durch kräftiges Gießen ausgeglichen werden. Der Buchs ist zudem dankbar für eine leichte Schattierung, um Verdunstung und Froststress zu reduzieren.

Stauden, insbesondere frisch gepflanzte Exemplare, erhalten durch Abdecken mit Reisig einen zuverlässigen Winterschutz. Höhere Stauden mit hohlem Stängel wie Fette Henne, Winteraster oder Helenium werden nicht im Herbst zurückgeschnitten. Ihre abgestorbene Stängel und das Laub wirken als natürliche Schutzschicht gegen Frost und Kälte.

Bei starken Schneefällen muss die Schneelast von der Pflanze durch vorsichtiges Schütteln entfernt werden. Das gilt besonders für Hecken und Koniferen.

Beachten Sie unsere verschiedenen Vliese für den Winterschutz, die sich vielseitig zum Schutz empfindlicher Pflanzen einsetzen lassen.


Häufige Fragen zum Winterschutz im Garten

Was bedeutet Winterschutz für Gartenpflanzen?

Winterschutz umfasst alle Maßnahmen, mit denen Pflanzen vor Frost, Kälte, Wintersonne und austrocknendem Wind geschützt werden. Dazu zählen Abdeckungen, Anhäufeln, Vlies, Reisig oder ein geeigneter Standort.

Sind winterharte Pflanzen automatisch frosthart?

Nicht jede winterharte Pflanze ist uneingeschränkt frosthart. Winterhart bedeutet, dass eine Pflanze niedrige Temperaturen grundsätzlich verträgt. Frosthart beschreibt, dass sie auch bei starkem oder länger anhaltendem Frost ohne zusätzlichen Schutz auskommt.

Warum benötigen auch winterharte Pflanzen Winterschutz?

Winterharte Pflanzen können dennoch durch Frostwechsel, Wintersonne oder Trockenheit geschädigt werden. Besonders junge Pflanzen und frisch gepflanzte Gehölze profitieren von einem zusätzlichen Winterschutz in den ersten Jahren.

Wann sollte mit dem Winterschutz begonnen werden?

Winterschutz wird idealerweise angebracht, bevor längere Frostperioden einsetzen. Der richtige Zeitpunkt liegt meist im späten Herbst, wenn der Boden bereits abgekühlt ist, aber noch nicht dauerhaft gefroren.

Muss man Pflanzen im Winter gießen?

Ja, insbesondere immergrüne und frostharte Gehölze benötigen an frostfreien Tagen Wasser. Trockenschäden durch Wintersonne und Wind sind häufiger als reine Frostschäden.

Was ist bei starkem Schneefall zu beachten?

Schwere Schneelasten sollten vorsichtig von Pflanzen, Hecken und Koniferen entfernt werden. So lassen sich Astbruch und Folgeschäden durch Frost vermeiden.

nach oben