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Pflanzkartoffeln kaufen
Bei uns können Sie ganz bequem online Pflanzkartoffeln kaufen, nach Hause liefern lassen und per Rechnung bezahlen. Sie können die Pflanzkartoffeln im Shop bestellen oder auch unseren Pflanzen-Versand per Gartenkatalog nutzen.
Unsere Auswahl an Pflanzkartoffeln wird Sie überzeugen
Unsere Auswahl an Pflanzkartoffeln wird Sie überzeugen: Saatkartoffeln von früh- bis spätreifend, von mehligkochend bis festkochend, von klassisch gelb bis rotschalig oder gar violettfleischig.
Saatkartoffeln von N.L. Chrestensen - Ihre Vorteile
+ 150 Jahre überzeugende Qualität
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+ Sicher verpackte Ware
+ Kostenloser Rückversand
Welche Pflanzkartoffel passt zu Ihnen? Kochtyp und Reifezeit
Der Kochtyp entscheidet, wofür sich die Kartoffeln in der Küche eignen:
Festkochend: Die Knollen bleiben beim Kochen in Form. Sie eignen sich für Salat, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln und Gratin.
Vorwiegend festkochend: Der Allrounder für Salzkartoffeln, Ofenkartoffeln, Pommes und vieles mehr.
Mehligkochend: Die Knollen zerfallen leicht und eignen sich daher für Püree, Kartoffelsuppe, Klöße und Kroketten.
Die Reifezeit bestimmt, wann Sie ernten: Frühe und sehr frühe Sorten liefern ab etwa Juni bis Juli zarte Frühkartoffeln, die sich nur begrenzt lagern lassen. Mittelfrühe und späte Sorten werden im Spätsommer und Herbst geerntet. Besonders die späten Sorten sind gut lagerfähig und eignen sich daher als Vorrat für den Winter.
Pflanzkartoffeln vorkeimen: So gelingt der Start
Mit dem Vorkeimen verschaffen Sie Ihren Kartoffeln einen Vorsprung, besonders bei frühen Sorten. Legen Sie die Pflanzkartoffeln dafür etwa vier bis sechs Wochen vor dem Pflanzen in flache Kisten oder Eierkartons. Der Platz sollte hell und kühl sein, bei etwa 10 bis 15 °C. Ohne Licht entstehen lange, dünne und brüchige Keime, im Hellen bleiben sie kurz, kräftig und dunkel. Beim Pflanzen sollten Sie die Keime nicht abbrechen.
Pflanzzeit, Abstand und Pflanztiefe
Pflanzzeit: Pflanzen Sie, sobald sich der Boden auf etwa 8 bis 10 °C erwärmt hat und keine starken Fröste mehr drohen. Frühe Sorten können je nach Region ab Mitte März bis April gepflanzt werden, am besten mit Vlies als Schutz. Die Hauptpflanzzeit liegt von April bis Anfang Mai.
Pflanztiefe: Legen Sie die Knollen etwa 5 bis 10 cm tief, die Keime zeigen dabei nach oben.
Abstand: Rechnen Sie in der Reihe mit etwa 30 bis 40 cm und zwischen den Reihen mit 60 bis 75 cm. So haben die Pflanzen genug Platz, und das Kraut trocknet nach Regen schneller ab.
Standort und Boden: Kartoffeln mögen einen sonnigen Platz und lockeren, gut durchlässigen und humosen Boden. Auf sehr schweren, staunassen Böden faulen die Knollen leichter.
Spätfrost: Frost schädigt das aufgelaufene Kraut. Decken Sie die Pflanzen bei Frostgefahr mit Vlies ab oder häufeln Sie Erde darüber. Die Pflanzen treiben meist wieder aus.
Pflege: Anhäufeln, Gießen und Düngen
Anhäufeln: Sobald das Kraut etwa 15 bis 20 cm hoch ist, ziehen Sie Erde zu einem Damm um die Pflanzen. Das fördert die Knollenbildung und schützt die Knollen vor Licht.
Wichtig: Knollen, die im Licht liegen, färben sich grün und bilden vermehrt das giftige Solanin. Grüne Stellen und Keime sollten daher großzügig entfernt werden, stark grüne Knollen gehören nicht auf den Teller.
Gießen: Gleichmäßige Feuchtigkeit ist wichtig, vor allem ab der Blüte, wenn sich die Knollen ausbilden. Gießen Sie bei Trockenheit durchdringend und morgens, und vermeiden Sie Nässe auf dem Kraut.
Düngen: Kartoffeln haben einen recht hohen Nährstoffbedarf. Eine Gabe reifer Kompost oder ein organischer Gemüsedünger im Frühjahr reicht meist aus. Frischer Mist ist ungeeignet.
Krankheiten und Schädlinge vorbeugen
Fruchtwechsel: Bauen Sie Kartoffeln nicht jedes Jahr auf derselben Fläche an. Planen Sie mindestens drei bis vier Jahre Pause ein, damit sich Krankheiten und Nematoden nicht im Boden anreichern. Auch nach Tomaten sollten keine Kartoffeln folgen, da beide zu den Nachtschattengewächsen gehören.
Kraut- und Knollenfäule: Die Krankheit tritt vor allem bei feuchtwarmer Witterung auf. Ein luftiger Standort, ausreichend Pflanzabstand, Gießen ohne Blattnässe und die Wahl widerstandsfähiger Sorten helfen vorzubeugen. Frühe Sorten sind oft schon geerntet, bevor die Krankheit stark auftritt.
Kartoffelkäfer: Kontrollieren Sie ab Frühsommer die Blattunterseiten auf gelb-orange Eigelege. Käfer und Larven lassen sich im Hausgarten gut absammeln.