Die Gartengestaltung - Gartentipps im Gartenversandhaus


Einige Tipps für die Garten­gestal­tung


Natürlich haben Sie bei der Gestaltung Ihres Gartens die freie Wahl des Geschmacks. Es gibt jedoch ein paar Gestaltungsgrundsätze, die es sich zu beachten lohnt und die wir hier für Sie zusammengefasst haben.



• Die Wegeführung sollte, wo es der Platz erlaubt, nicht geradlinig direkt auf den Eingang zuführen.

• Wege sollten stets mit Rabatten oder niedrigen Sträuchern eingefasst sein, zumindest auf einer Seite. Nie einen Weg mitten durch eine niedrig bewachsene Fläche führen, sondern immer am Rand, auf der sichtabgewandten Seite begleitet mit höheren Stauden oder Sträuchern, um einen Kulisseneffekt zu erreichen.

• Das "Einrahmen" des Hauses mit einer Staudenrabatte oder Sträuchern bindet das Haus besser in den Garten ein, wo möglich, aus demselben Grund Fassadenbegrünung oder begrünte Pergola/Freisitz


Die hohen Stockrosen verbinden das Haus mit dem Garten.

Dieselbe Aufgabe kann ein Hausbaum übernehmen, durch seine Wuchshöhe macht er das Haus optisch etwas niedriger, vor allem aufstrebende Wuchsformen (Säulen)

• Möglichst keine eckigen geometrischen Formen

• Zusammenhängende (Rasen)Flächen machen kleine Grundstücke optisch größer

• Künstlich angelegte Niveauunterschiede (Wälle um Grundstück, um Bauaushub zu "entsorgen", etc.) verkleinern ein Grundstück optisch und wirken meist als Fremdkörper, Ausnahme: nicht zu hoher, aber großflächiger passend bepflanzter Hügel hinter einem Gartenteich, ggf. mit kleinem Bachlauf

• Wenn von Stauden und Sträuchern mehrere Exemplare gepflanzt werden sollen, stets als Gruppe anordnen (Ausnahme: Solitär-Einzelpflanzen als Blickfang)

• Möglichst wenig versiegelte Flächen, Rasenpflaster oder Fahrstreifen bei Garageneinfahrt, Trittplatten statt Wegen, Kiesbeläge kleinerer Körnungen sind pflegeleicht, allerdings schlecht mit Kinderwägen, etc. zu befahren, hier sind zu Beeten/Rasen Kantensteine erforderlich


Statt flächig versiegelter Wege erfüllen auch einzelne Trittplatten, die in Schrittabstand verlegt sind, denselben Zweck auf Nebenwegen.

• Keine Kantensteine jedoch gegen den Rasen (Mähen), wo Rasen an Mauern, etc. grenzt, möglichst Rabatte dazwischen, ansonsten flach verlegte, mit Rasenmäher befahrbare Steine oder Platten als Mähkante, nicht über das Umgebungsniveau erhöhte Beete/Rabatten benötigen ebenfalls keine Kantensteine.

• Bei Stützmauern möglichst kein Beton, mörtellose Trockenmauern ("Fundament" aus verdichtetem Mineralbeton, wasserdurchlässige Schüttung dahinter) oder große Bruchsteine, nicht eine hohe Wand, sondern terrassenartig aufbauen mit Grünbewuchs (Hängepflanzen) dazwischen, keine Beton-Hohlsteine (Blumentopf-Effekt)


Eine ohne Mörtel aufgeschichtete Trockenmauer bietet mit ihren Nischen und Höhlungen Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere.

• Wo möglich, sollten keine Formschnitt-Hecken aus nur einer Pflanzenart verwendet werden, sondern freiwachsende gemischte Hecken (mit Rücksicht auf Bienen und Vögel blühende und fruchtende Sträucher bevorzugen)


Statt einförmiger Zäune oder geschnittenen Hecken bietet eine freiwachsende Hecke aus blühenden und beerentragenden Sträuchern vielen Tieren Versteckmöglichkeiten und Nahrung.

• Wenn keine Hecke oder (Stütz)Mauer vorhanden ist, sollte zur Straße hin ein optischer Abschluß von passender Höhe angestrebt werden, eventuell mit hohen Stauden oder vereinzelten Sträuchern

• Ein Pflanzstreifen mit robusten bodendeckenden Blütenpflanzen zwischen Straße und Zaun/Mauer wirkt sehr schön


Natternkopf und Königskerze als Blickfang erfreuen das Auge vor dem massiv wirkenden dunklen Zaun.

• Pflanzen mit farbigen Blättern oder auffälligen Blütenfarben nur vereinzelt als Blickfang, kein unruhiges "Farben- und Formensammelsurium", das gilt auch für die verwendeten Materialien (Steine Holz, etc.)

• Bei Pflanzenauswahl Sonnenexposition und Bodenansprüche beachten

• Pflegeleichte Vorgärten können mit einzelnen Blütenpflanzen und verschiedengestaltigen aufeinander abgestimmten Blattschmuckpflanzen als Bodendecker sehr schön gestaltet werden





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